Archive Guests

In the archive, we list artists who have used our ATELIERs and co-working space as a possibility for collaborative work in their research and conception phase, as well as for the start of joint rehearsals. We documented smaller presentations and internal showings. If you would like to contact the artists, please send us an email.

2024

Ana Carolina Fleming & Krystallia Sakellariou - Fine Arts

We have been working on an installation that will transform the gallery space into a large game board with interactive pieces. A semi transparent hut without doors made from curtains, to crawl into from beneath, a large dice that the visitor can roll, marks on the floors to jump between, and a textile book with our children’s silhouettes meeting in different constellations.

Marlene Hildebrand - Performance

Wir haben im FREIRAUM an der Inszenierung „Resistant Women“ gearbeitet. „Resistant Women“ beschäftigt sich mit der Rolle von Frauen in verschieden Formen des Widerstandes gegen vorherrschende meist patriachale Strukturen und Obrigkeiten. Die 5 Performer*innen mit unterschiedlichen kulturellen Backrounds nutzen Sprache, Tanz, Bewegung und die Präsens ihrer Körper, um verschiedenen Protestformen Ausdruck zu verleihen. Es geht um Arten und Strategien des Widerstandes und sowohl die Wirksamkeit als auch die Symbolkraft der Taten.

Regie: Marlene Hildebrand /  Choreografie: Elisa Marshall / Dramaturgie: Anja Kunz / Kostüm: Janin Lang / Regieassistenz: Nemo Hansen / Technik: Ben Grunwald / Performance: Yumio Chanoki, Maddi Fuente Ubani, Taly Journo, Phaedra Pisimisi, Camila Scholtbach

Tina Streich - Performing Arts

Die interdisziplinäre Tanzproduktion „ADHS – Anders Durch Halbe Sachen“ ist eine performativ-tänzerische Aufarbeitung der Perspektive neurodivergenter Künstler*innen, die mit Tanz sowie Sound- und Videoinstallationen arbeiten. Immersiv und selbstironisch stellen sich die Performenden die Frage Halbe Sachen zu erledigen und irgendwo Anders wieder anzufangen. In einem fünfundvierzig-minütigen Stück verhandeln drei neurodivergente Performer*innen durch Tanz und Theater, mit Luftpolsterfolie und poetischen Videofrequenzen sowie Sounds von verträumten Klavier Klängen bis hin zu impulsiven Techno-Sounds verschiedene persönliche und wissenschaftliche Perspektiven zum Leben mit einer ADHS. Unerschöpflichen Ideenreichtum und völliger Verausgabung.

Tina Streich mit Julian Emmanuel Große, SueKi Yee, Anika Krbetschek, Mohamad Moe Sabbah, Clara Pistner.

Eray Gülay - Dance

Ich arbeitete im Freiraum an meiner Recherche mit dem Titel: „AI: Wertvolles Werkzeug oder drohender Ersatz (AT)“. Die Recherche zielt darauf ab, die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die menschliche Kreativität im Tanz sowie die möglichen Folgen aus ethischer und sozialer Sicht zu untersuchen. Die Bewegungen werden durch den Input der künstlichen Intelligenz bestimmt, der durch ihre Interpretation von Themen wie Angst, Erinnerung und Menschlichkeit entsteht.

Marlin de Haan - Performance

Anfang Februar 2024 zeigten wir „We can’t seem to find a reason to stay quiet*“ in den Ausstellungsräumen des Bilker Bunker in Düsseldorf. In einer einwöchigen Probenphase vorab im FREIRAUM erarbeiteten wir Bewegungsmaterial, welches wir anschließend im Origiginalraum weiterentwickelten. Wir beschäftigten uns mit Dynamik und Fluidität, Dichte und Durchlässigkeit, Noise und Stille, dem Verhältnis von Innen und Außen innerhalb dieser monumentalen Betonwände.

Fotos: Frau Babic

Teresa Zschernig - Performing Arts
Dieses Mal nutze ich den FREIRAUM, um an meiner Internetpräsenz als Schauspielerin für Film und Fernsehen zu arbeiten. Gemeinsam mit meiner Kollegin Maelle Giovanetti habe wir meine Dateneinträge und Spielszenen auf den Onlineplattformen analysiert, überprüft und verbessert. Ziel war es außerdem eine neue Szene/ ein neues About me zu drehen. Die Idee und das Konzept steht jetzt nach 4 Tagen, den Dreh muss ich noch umsetzen.
Außerdem möchte ich einen Ort zum Austausch und Training für Filmschaffende im FREIRAUM ins Leben rufen, dafür habe  ich erste organisatorische und konzeptuelle Vorbereitungen getroffen.
Agata Stoltmann - Photography

Tänzer*innenfotos von Josephine Kalies

Willie Stark - Performance

Dance is resistance, dance is empowerment, dance is political! Willie Stark deals with violence against women in her performance. Together with three female performers, Laura Schönlau, Yasmine Calasse and Lisa Lamprecht from the fields of urban dance, house, hip-hop and breaking, contemporary dance and traditional dances of the African diaspora, they work with anger, empathy, love and understanding. Powerful and clever, Wombs of Revolution is a statement against social constraints and oppression and a call for resistance and solidarity.

Wombs of Revolution is a production by Willie Stark in co-production with the FFT Düsseldorf. Supported by Fonds Darstellende Künste e.V., the Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf and the NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.

Kollektiv Eleven - Dance

Unser Projekt „Eleven: Eleven“ beschäftigt sich mit dem Thema des “Limbus” und lässt sich dabei von Dantes Inferno inspirieren. In Dantes Erzählung befinden sich die Seelen in einem Zustand der Vorhölle und können weder in den Himmel noch in die Hölle gelangen. Dantes „Limbo“ wird als eine Domäne des Leidens beschrieben, die jedoch nicht von physischen Qualen geprägt ist. Hier verharren Seelen in einer ewigen Unvollständigkeit und streben nach etwas Unerreichbarem. Ähnlich untersucht das Projekt, wie sich Individuen in der heutigen Gesellschaft in einem Zustand des „Limbo“ gefangen fühlen können, gekennzeichnet durch passive Akzeptanz und fehlende Zukunftsperspektiven. Gesellschaftliche Strukturen tragen oft zu diesem Gefühl der Ungewissheit bei, indem sie Ungleichgewichte und ein Gefühl der Isolation erzeugen. Die Erkenntnis dieses Zustands führt dazu, dass Individuen die Diskrepanz zwischen ihrer aktuellen Situation und ihrer angestrebten Zukunft erkennen, einhergehend mit einer gestörten Wahrnehmung von Zeit und Raum.

„Wir, das Kollektiv Eleven, Lara Pilloni und Julia Monschau, sind zwei Tänzerinnen und Choreografinnen aus NRW, genauer gesagt aus Essen und Wuppertal, die ihre Leidenschaft für die Verschmelzung verschiedener Kunstformen und Hintergründe teilen. Unsere künstlerische Vision, sowie die verschiedenen Hintergründe, verbindet Elemente der Fotografie, der bildenden Kunst, der urbanen Künste und der Kampfkünste und schafft so eine große Bandbreite unterschiedlicher Ausdrucksformen.“

Ein Recherchevideo zum Projekt findet ihr in der Digitalen Agora.

Daniel Smith (Dans Myth) - Dance

Recherchephase zum Projekt ‚Bully‘ (Arbeitstitel)

‚Bully‘ (Arbeitstitel) taucht tief ein in die Thematik der langanhaltenden Auswirkungen von Kindheitserlebnissen wie Mobbing auf das Erwachsenenleben und zwischenmenschliche Beziehungen. Besonders wichtig ist Smith dabei, wie diese Themen die LGBTQIA* Community und Menschen, die sich seit frühster Kindheit durch Geschlechterrollen eingeschränkt fühlen, betreffen. Wir erforschen zerrissene Identitäten und widersprüchliche Charakterzüge, zB. den Drang, es allen Recht machen zu wollen vs. Rachegelüste. Dabei schöpfen sie aus realen Erfahrungen und imaginierten Realitäten.

📅 Einen exklusiven Einblick gibt es am:
18. Mai im Theatermuseum Düsseldorf @theatermuseumduesseldorf
14. und 15. Juni in der Tanzfaktur Köln @tanzfaktur

Performance: Daniel Smith, Valentina Restrepo Giraldo, Jonathan Reimann
Music: Yoav Bosidan
Dramaturg: Marvin Wittiber