Archive Guests
In the archive, we list artists who have used our ATELIERs and co-working space as a possibility for collaborative work in their research and conception phase, as well as for the start of joint rehearsals. We documented smaller presentations and internal showings. If you would like to contact the artists, please send us an email.
2025
Moss – "float" (AT) / "The moment you feel to say `I love you´"
Moss is a Cologne based dancer and co-founder of the Dance and Performance Collective “My Neighbour is a Witch”.
Using the space of Freiraum for their own creation and research process of “float” (working title), a work dealing with the theme of dissociation.
Additionally the space is used with the Collective for their new piece “The moment you feel to say ‘I Love You’”. A research that explores love through the lens of social norms and the awkward, vulnerable, and tender moments they create, embodying characters shaped by cultural expectations and personal insecurities. Blending tragicomedy with physical exploration.
Tina Streich – "Playful Choreography" Open Workshop
Open Workshop
Das Konzept “Playful Choreography” entspringt der Idee, einen spielerischen, kreativen und körperlich herausfordernden Austausch zu führen. Mit Improvisation, tänzerisches Geschichten erzählen, unsere Stimme, Gesang, Improvisations Aufgaben und Contemporary Fusion möchte ich Techniken erproben, einen Kollektiven Begegnungsort schaffen und Tanz als kollektiven Widerstand nutzen.
Nachdem wir gemeinsam den Raum designed haben möchte ich während der Klasse einen Raum dafür schaffen, dass jede teilnehmende Person Wut, Angst, Trauer, Verzweiflung und Freude fühlen darf.
Die Idee des tänzerischen Austauschs ist sehr improvisations basiert, energetisch, technisch und spielerisch zugleich.
Lynn Ruberg – "Choros"
A dance recorded on the basis of notations
A book on the intersections of choreography and design
Choros consists of a two-channel video installation and a book. What are dance notations – and what does it mean to read them today? The video work draws attention to the ambiguities of interpretation. The dancers’ improvisation becomes a space where structure, freedom, and experience meet. At the center: movement itself – unfiltered, without musical accompaniment. The book explores the intersections of choreography and graphic design, focusing on the spatial and materialistic dimensions of notation, movement and the written.
Performers: Alisa Draber, Samanta Lück, Jolinus Pape
Camera: Leonard Mann
Edited and designed by: Lynn Ruberg
Location: Nilsson Düsseldorf
10. & 11.7.25
Benze C. Werner & Ley Ghafouri – "LP (Long Play) (AT)"
Inspiriert von den Lesbian Herstory Archives in New York gestalten Benze C. Werner und Ley Ghafouri mit „LP (Long Play)“ (AT) eine Performance, in der Tanz und Konzert ineinanderfließen. Zwischen Autotune und intimen Gesten entsteht ein Spinnennetz aus Referenzen, das persönliche und kollektive Erinnerungen verwebt. Vielschichtige Vergangenheit trifft auf aktuelle Sehnsüchte.
Die zweiwöchige Residenz im Freiraum markierte den Auftakt der künstlerischen Arbeit. Sie war dem Songwriting gewidmet. Gemeinsam entwickelten die beiden erste Entwürfe in Musik und Bewegung. Die Premiere findet Anfang November 2025 im tanzhaus nrw in Düsseldorf statt.
Backstage Club Düsseldorf
Backstage Club is an international workshop series tackling key aspects of international collaborations, such as: fair practices taking into account the different cultural and socio-political contexts; cross-border collaborations in time of environmental crisis; diversity aspects. The event series is open to artists and cultural professionals locally and internationally as well. It aims to foster knowledge sharing by involving key experts in the field as workshop holders, initiate collaborative thinking among the participants on the topics and improve awareness of cultural professionals and artists to international opportunities (such as funding and partnership development).
The first Backstage Club took place in April 2024 in Athens-Greece, with two more to follow in 2025 in Budapest-Hungary and Dusseldorf-Germany respectively.
Fr. 09.05., 10:00 Uhr – 12:30 Uhr
Regionales Netzwerktreffen für Produzent:innen – Meet-up
Anleitung: Sofie Luckhardt (Koordination produktionsbande)
Fr. 09.05., 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
Das Netzwerk ist die Stärke – Runder Tisch
Anleitung: Shirin Mirachor (Gründerin und Geschäftsführerin des Kulturinstituts (A)WAKE Rotterdam), Meghna Bhardwaj (Tanzkünstlerin und Akademikerin aus Neu Delhi/ Stipendiatin der Dance Research NRW)
Anna Konjetzky, Quindell Orton, Sahra Huby – "sound on!"
Anna Konjetzky, Quindell Orton und Sahra Huby vom „Playground“ in München waren für Probenarbeiten zu Gast im FREIRAUM – für ihre neue Produktion „sound on!“, die in Koproduktion mit der Jungen Oper am Rhein entsteht (Premiere: 8.7.25, HochX Munich).
Zwischen Tanz und Konzert erzählt „sound on!“ von feministischen Stimmen, Gemeinschaft und dem Mut, gehört zu werden. Drei Tänzer*innen und eine Sängerin begeben sich mit Beats, Stimme und Live-Kamera auf die Suche nach Vorbildern, nach Zugehörigkeit – und nach der Kraft, sich zu zeigen und einzustehen. Eine vielsprachige, energetische Collage, die Protest und Freude vereint. It’s cool to be feminist!
Im Rahmen ihres Aufenthalts waren auch zwei Düsseldorfer Schulklassen zu Besuch: In einem Showing mit anschließendem Gespräch und Mini-Workshop wurde der FREIRAUM zum Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration.
Aline Braun & Aline Lebrun – "A Feast for One?"
Esvedeyn - "Yorma"
Spaniol | Nardi
Edith Voges & Kristin Naujokat - "Das Treffen der Königinnen"
Recherche und Proben zur Performance „Das Treffen der Königinnen“ von Édith Voges & Kristin Naujokat, die am 21. Februar 2025 Premiere im Ringlokschuppen Ruhr gefeiert hat.
Das Stück ist nach „Die letzte Königin“ und „Die letzte Königin 2“ der dritte und letzte Teil der Königinnen-Trilogie. Begleitet vom kamerunischen Mvetspieler François ALIMA und dem deutschen Videokünstler Nils Voges (sputnic) begeben wir uns auf eine ebenso multimediale wie philosophische Reise, die Traditionen, Vorbilder und Konzepte von Identität hinterfragt.Hineingeworfen in eine Spielsituation, treten zwei Performerinnen in einem ungewöhnlichen Duell gegeneinander an: die kamerunische Regisseurin Édith Nana und die deutsche Performerin Kerstin Pohle verkörpern mächtige, historische Königinnen – die eine afrikanische, die andere westliche.
Doch das „Treffen der Königinnen“ entpuppt sich als weit mehr als ein einfaches Trumpf-Spiel. Mit jeder Runde wird deutlich, dass es hier nicht bloß um die Suche nach kulturellen Vorbildern geht, sondern dass auch die verborgenen Regeln des Systems auf dem Prüfstand stehen: patriarchale Strukturen, kapitalistische Konzepte und Fragen nach gesellschaftlich vorgeschriebenen Rollenverteilungen und kultureller Aneignung.
Mit einer Mischung aus Theater, Game, Musik und Videokunst begegnen wir mutigen und inspirierenden Frauenfiguren auf der Bühne und in der Geschichte, die die beiden Künstlerinnen lebendig werden lassen. Doch das Spiel verfängt sich zunehmend im eigenen Regelwerk.
Welche Vorbilder prägen unsere Identität? Wessen Geschichten werden erzählt? Wer schreibt die Regeln? Und wessen Spiel ist das eigentlich?
Sarah Schwaibold
Bewerbungsfilm zum Thema Performativität von Geschlecht
Wir setzen uns mit der Performativität von Geschlecht auseinander und erforschen, inwieweit Geschlecht unsere Körperwahrnehmung und Körpergefühl beeinflusst.
Dabei probieren wir Körperhaltungen aus, die geschlechtsspezifisch aufgeladen sind und versuchen mit der Zeit durch Tanz und fließende Bewegung den Körper davon zu befreien.
Kollektiv Eleven (Lara Pilloni & Julia Monschau) – "ELEVEN | ELEVEN"
ELEVEN | ELEVEN erforscht das Konzept des „Limbus“, inspiriert von Dantes Inferno. In dieser Vorstellung verweilen Seelen in einem Zustand der Vorhölle – ein Ort, der weder für den Himmel noch für die Hölle bestimmt ist. Der „Limbus“ ist ein Raum des Leidens, der nicht durch körperliche Qualen, sondern durch Unvollständigkeit und unerfülltes Streben geprägt ist. In einer modernen Perspektive zeigt ELEVEN | ELEVEN, wie Menschen heute ähnliche Empfindungen erleben: Unsicherheit, passive Akzeptanz und das Fehlen von Perspektiven bestimmen diesen Zustand. Die Diskrepanz zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte, verzerrt oft die Wahrnehmung von Zeit und Raum. Gleichzeitig rücken globale Krisen die Auseinandersetzung mit Sterblichkeit und Trauer stärker ins Bewusstsein. Als erster Teil einer Trilogie beschäftigt sich ELEVEN | ELEVEN mit dem Warten und der Dynamik von Erwartung und Ungewissheit – universelle Erfahrungen, die sowohl individuelle als auch kollektive Reflexionen anregen. Von der Geburt bis zum Tod stellt das Projekt die Frage: Was liegt dazwischen? Ist der „Limbus“ ein Raum, in dem sich das Leben entfaltet, oder seine Essenz?
Choreografie, Tanz, Konzept: Lara Pilloni | Julia Monschau
Choreografische Assistenz, Dramaturgie: Frederico Mendes Teixeira
Musik, Komposition: Álvaro Severino
Lichtdesign: Julio Ernesto Escobar Mellado
WALTRAUD900
Aylin Leclaire – "The Doctors"
Wir durften den Freiraum für den Dreh des Musikvideos zum Song „The Doctors“ nutzen, der auf meinem kommenden zweiten Album erscheinen wird.
„The Doctors“ thematisiert mentale Gesundheit, Neurodivergenzen und das Gesundheitssystem. Der Song verhandelt, wie Heilversprehen oft nicht eingelöst werden: Während die Doktoren im Refrain betonen, sie seien ausgebildet, um zu helfen und Orientierung zu geben, bleibt am Ende häufig das Gefühl, allein gelassen zu sein.
Gemeinsam mit meinem Team – Sebastian Czichon (Kamera), Jessica Scheulen (Tanz), Gabriele und Imran Sevis (Performance), Mike Wiese (Performance) und Exaelis (Fotos) – konnten wir im Freiraum die Hauptszenen des Videos realisieren. Der Raum bot uns die ideale Kulisse, um die emotionale und visuelle Tiefe des Songs zu unterstreichen. Mit choreografierten Bewegungen und intensiver Bildsprache haben wir die Ambivalenz des Textes visuell umgesetzt.
Wir bedanken uns für die Möglichkeit, den Freiraum für unser Projekt nutzen zu dürfen. Es ist ein inspirierender Ort, der kreatives Arbeiten auf besondere Weise unterstützt.